Dryzone
Dryzone
Gezielte Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit
DRYZONE ist ein neues innovatives Material zur Bekämpfung aufsteigender Feuchtigkeit. DRYZONE besteht aus einer wasserabweisenden Creme, die zur Minimierung der Umweltbelastung in Folienbeuteln von 600 ml Inhalt verpackt ist.
Die DRYZONE-Creme wird mittels einer einfachen Handpistole in eine Reihe Bohrlöcher eingebracht, die in die Lagerfuge gebohrt werden. Nach der Einbringung nutzt die DRYZONE-Creme die in der Wand enthaltene Feuchtigkeit, um sich genau dahin zu verteilen, wo es am nötigsten ist, bevor sie zu einem wasserabweisenden Harz aushärtet.
In diesem Wirkungskreis wird der Stein überall dort von innen imprägniert, wo sich die Feuchtigkeit befindet. Es ist dabei völlig unerheblich, ob es sich um Vollstein, Lochstein, Bruchstein, Ytong, Poroton oder zweischaliges Mauerwerk handelt. Überall, wo Wasser ist, werden die offenen Kapillaren in Stein und Mörtel zugesetzt. Der Anwender braucht nur einmal verfüllen, eine Nachbehandlung ist nicht erforderlich.

Da die DRYZONE-Creme im Bohrloch verbleibt und nur die Wirkstoffe durch die Feuchtigkeit transportiert werden, ist der Verbrauch absolut kalkulierbar. Ein Verlust durch normale Risse, Löcher, Lunker usw. ist fast nicht feststellbar.
Wirkungsweise
Das wasserabstoßende Material beschichtet die Poren des Mauerwerks und verursacht bei der Bindung eine Modifikation in der Oberflächenspannung an der Trennungsfläche zwischen der Porenwand und dem Wasser. Bei einer unbehandelten Pore beträgt der Kontaktwinkel weniger als 90°, und die Oberflächenspannung an der Trennungsfläche verursacht Wasseranstieg. Nach Anwendung des wasserabstoßenden Mittels verändert sich die Oberflächenspannung an der Trennungsfläche. Der Kontaktwinkel wird größer als 90°, und die resultierende Spannung verursacht einen leichten „Druck“ nach unten, und verhindert so das Aufsteigen von Wasser. Das Dryzone System blockiert keine Poren.
Herkömmliche Techniken
Die Wirksamkeit jeglicher druckinjizierter chemischer Feuchtigkeitssperrschichten hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Einer der wichtigsten technischen Faktoren sind die sogenannten „viskosen Zinken“. Wenn eine Flüssigkeit unter Druck in ein heterogenes poröses Material, wie eine Mauerwand, injiziert wird, verteilt sie sich nicht gleichmäßig durch die Wand und drückt die innewohnende Feuchtigkeit vor sich heraus.
Stattdessen formt sie „Flüssigkeitszinken“, und hinterlässt dabei „Löcher“, die Feuchtigkeitsrückstände enthalten können. Viele davon verlaufen kontinuierlich, wodurch sie vollständige Wege hinterlassen, durch die immer noch Wasser aufsteigen kann. Es ist daher unwahrscheinlich, dass eine chemische injizierte Feuchtigkeitssperrschicht alleine plötzlich alle aufsteigende Feuchtigkeit unterbindet, so wie das bei einer festen Feuchtigkeitssperrschicht der Fall ist. Druckinjektionssysteme hängen auch sehr stark von guter Anwendertechnik ab, außerdem sind bis zu 96% der druckinjizierten Flüssigkeiten lediglich Leitstoffe in Form von Wasser oder Spiritus, die anschließend wieder verdunsten müssen. Systeme auf Lösungsmittelbasis sind also schnell bindend, nicht mit Wasser mischbar, und daher im Diffusionsprozess wahrscheinlich weniger wirksam, insbesondere bei sehr nassen Mauern.
Aufsteigende Feuchtigkeit lässt sich nicht durch Anstriche oder Beschichtungen bekämpfen, da die Feuchtigkeit im Mauerwerk verbleibt und auf Dauer das Bauwerk nachhaltig schädigt.
Geprüfte Qualität
In der Bauregelliste des DIBT (Deutsches Institut für Bautechnik) wird die Verwendbarkeit von Bauprodukten geregelt.
Horizontalabdichtungen gehören weder zu den geregelten noch zu den ungeregelten Bauprodukten, die ihren Verwendbarkeitsnachweis durch Zulassungen, bauaufsichtliche Prüfzeugnisse oder Zustimmungen im Einzelfall nachwweisen müssen.
Auch in der DIN 18195, die Bauwerksabdichtungen definiert und regelt, ist der Fall aufsteigende Feuchtigkeit nicht enthalten.
DRYZONE bietet als eines der wenigen Abdichtungssysteme eine umfassende Prüfung eines anerkannten staatlichen europäischen Instituts.
Das BBA (British Board of Agrément), als Zertifizierungsstelle europäischer Bauprodukte, ist dem DIBT gleichgestellt. Von der BBA wurde DRYZONE auf seine Verwendbarkeit für Ziegelmauerwerk, Beton, Mauerwerk, Hohloblocksteine und Bruchsteinmauerwerk geprüft und zusätzlich auf seine vorraussichtliche Lebensdauer getestet. Es wird DRYZONE eine Mindestlebensdauer der Abdichtung von 20 Jahren bescheinigt.
Vorteile
- Schnell in der Anwendung
Kein "doppeltes Bohren", kein Warten, bis Flüssigkeit unter Druck eindringt - Einfach in der Anwendung
Weniger Spielraum für Fehlanwendung - Geringer Materialaufwand
Nur zwei Produkte: DRYZONE 600ml Kartusche und DRYZONE-Pistole - Konzentrierte Zusammensetzung (über 60% aktiver Wirkstoff)
Bringt keine umfangreichen Mengen an flüssiger Trägersubstanz in die Wand ein - Geringes Gefahrenniveau
Nicht ätzend, nicht entflammbar, keine Injektion unter Druck - Auslaufen und Verunreinigung praktisch ausgeschlossen
Kein Problem durch Eindringen von Flüssigkeit in Zwischenwände - Gleichbleibendes Anwendungsvolumen
Benötigtes Volumen leicht abschätzbar - Kein wiederholtes Auffüllen
nur einmal bohren - verfüllen - fertig.